Zürich – Else Lasker-Schüler

«Wo soll ich hin, wenn kalt der Nordsturm brüllt?» Die berühmte deutsche Lyrikerin ist 64 Jahre alt und mittellos, als sie 1933 nach der Machtübernahme der Nazis in Deutschland in Zürich eintrifft. Wohin? – in ein unbeheiztes Zimmer im Augustinerhof, ins Café Terrasse, ins Cinema Nord-Süd. Sie hält Lesungen, verkauft ihre Zeichnungen, bezahlt mit Bonbons. Sie bekommt keine Arbeitsbewilligung, später auch keine Aufenthaltsbewilligung mehr, dann Einreiseverbot in die Schweiz. Das am Schauspielhaus uraufgeführte Stück Arthur Aronymus und seine Väter wird nach zwei Vorstellungen abgesetzt. Else Lasker-Schüler hat trotz aller Widrigkeiten in Zürich Spuren hinterlassen, unter anderem mehrere Koffer. Spaziergang auf den Spuren der unbehausten Dichterin.

Kosten: Fr 30.–
Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Nächster Termin unbestimmt.