Zürich – Den Frauen folgen

In Zürich treffen im 20. Jahrhundert unbehauste Lyrikerinnen auf einheimische Autorinnen, politisch engagierte Exilschriftstellerinnen auf Schweizer Publizistinnen. Die Wege von Claire Goll und Emmy Ball-Hennings kreuzen sich hier; Jo Mihaly bewegt sich schreibend, tanzend und singend mitten in der Exilgemeinschaft; die Tonhalle wird 1895 mit einem Stück von Ricarda Huch eröffnet, die als Lehrerin und Stadtbibliothekarin in Zürich arbeitet. Ruth Liepman richtet im Niederdorf eine bedeutende Literaturagentur ein, und Laure Wyss' verschiedene Berufe haben stets mit Schreiben zu tun. Ein Spaziergang auf Spuren von berührenden und verrückten Lebensläufen des 20. Jahrhunderts.

Kosten: Fr 30.–
Treffpunkt: vor dem Kunsthaus (Heimplatz 1)
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

 

Nächster Termin unbestimmt.