Basel – Thea Sternheim und ihre Welt

Mit 80 Jahren liess sich die Schriftstellerin Thea Sternheim 1963 in Basel nieder. Hinter ihr lag ein wechselvolles Leben in Deutschland, Belgien und in Paris. In ihren Tagebüchern und der weit verzweigten Korrespondenz spiegeln sich die persönlichen und gesellschaftlichen Katastrophen des 20. Jahrhunderts. In Basel ging sie gerne ins Kino, traf junge Männer zum Abendessen im „Braunen Mutz" oder las Zeitung im „Café Huguenin". Hin und wieder besuchte sie auch die „Komödie", wo sie sich über unpassende Inszenierungen von Stücken ihres früheren Ehemanns Carl Sternheim ärgerte.

Auf dem Spaziergang zu einigen dieser Orte lernen wir eine hochinteressante Frau kennen und vertiefen das Gehörte beim anschliessenden Besuch der Ausstellung in der Universitätsbibliothek.

Kosten: Fr . 30.–
Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, eine Anmeldung ist erwünscht.

Nächster Termin unbestimmt.