Basel – Dada in Basel

Auch Basel feiert 100 Jahre DADA. Schliesslich liess sich Hugo Ball, der eigentliche Begründer des Dada, von den Basler Fasnachtstrommeln inspirieren: «Ich werde trrrrrrrommeln, dass die Trrrrrrrommelfeuer ein Trrrrrreck dagegen sind.» Bevor er in Zürich die «Künstlerkneipe Voltaire» eröffnete, gastierte er zusammen mit Emmy Hennings und dem Maxim-Ensemble im Basler Varieté-Restaurant «Glock». In seinem Roman «Flametti oder der Dandysmus der Armen» lässt er die Varietékünstler durch die Stadt streifen.

Die dadaistische Spurensuche führt in Basel ausserdem zu Kurt Schwitters, Hans Arp, zu der Tänzerin Katja Wulff – und zu Jean Tinguely. Dieser hat mit dem Fasnachtsbrunnen ein gültiges dadaistisches Werk geschaffen.

Die Idee zu diesem Rundgang verdanke ich - wie viele weitere Inspirationen - folgendem Buch: Albert M. Debrunner: Literarische Spaziergänge durch Basel. Huber Verlag Frauenfeld, 2011, insbesondere "Dort lint es Böck, dort beint es Hol - Dada Basel", S. 97 - 110.