Baden – Spaziergang in Schwefelwolken

Die Römer nutzten die heissen Quellen als Erste, im Mittelalter waren die Bäder Ort der Lebensfreude und sinnlicher Ausschweifung. Üppiges Essen und Trinken, gemeinsame Spiele im Wasser wie auch Konzert- und Theaterbesuche verkürzten die langen Kurwochen. So auch das Schreiben von Briefen, Tagebüchern, Romanen und Erzählungen. Michel de Montaigne rühmte den Kurort in seinem Reisetagebuch, Gottfried Keller schilderte in Der Landvogt von Greifensee das Städtchen als idealen Brautmarkt. Hermann Hesse verfasste hier seinen Kurgast, das Wasser inspirierte Peter Weber zum Roman Silber und Salbader. Und auch die Damen schrieben.

Kosten: Fr 30.–
Treffpunkt: Ausgang Bahnhofspassage in der Fussgängerzone (Seite Limmat) 15:00 Uhr
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

 

Nächster Termin unbestimmt.