Davos – Schwindsucht und Schreiblust

Als der Mannheimer Arzt Alexander Spengler erkennt, dass der gefährliche Tuberkulosebazillus in der Höhe nicht vorhanden ist, schlägt die Geburtsstunde des Kurortes Davos. Mit Werbesprüchen wie «Davos, das neue Mekka der Schwindsüchtigen» oder  «Der Weg zu Kraft und Gesundheit führt über Davos» lockt man vermögende Kranke aus den europäischen Grossstädten in die Bergidylle. Die Kranken liegen auf den Jugendstil-Veranden der schönsten Hotel- und Sanatoriumsgebäude, inhalieren saubere Bergluft, stecken die Füsse in Pelzsäcke und warten auf ihre Genesung – oder auf den Tod.

Nicht wenige wissen diese Verpflanzung aus ihrem Alltag durchaus für Abenteuer und Amouren zu nutzen. Oder zum Schreiben: Thomas Mann findet hier Inspiration für seinen Roman «Der Zauberberg», Hugo Marti verfasst sein «Davoser Stundenbuch», Klabund schreibt Gedichte und die Erzählung «Die Krankheit» und organisiert bunte Abende, der Surrealist Paul Eluard aus Paris wird erst in Davos zum Dichter.
Das Waldhotel Davos bietet den idealen Hintergrund und Ausgangsort für die literarischen Erkundungen in Davos.

In Zusammenarbeit mit Cultours GmbH, Reisen zur Kunst, Zürich.

Termin nächste Durchführung unbestimmt.