Ascona – Kulturwochenende in Ascona / Monte Verità / Tessin
Die langsame Wandlung des Fischerdorfes Ascona zu einem mondänen Ort begann nach 1900. Den idealistischen Lebensreformern und Sanatoriumsgründern Henri Oedenkoven und Ida Hofmann auf dem Monte Verità folgten Gäste aus ganz Europa, Bohémiens, Künstler aller Sparten, reiche Industrielle und Literaten. Ascona beherbergte in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Anarchisten (Mikail Bakunin, Erich Mühsam), expressionistische Künstler (Fritz Pauli, Ignaz Epper), Dadaisten (Hugo Ball, Emmy Ball-Hennings), Bauhaus-Schüler aus Berlin und Dessau und andere Persönlichkeiten mehr. 1927 baute Carl Weidemeyer für die Tänzerin Charlotte Bara das Teatro San Materno.
Hermann Hesse unterzog sich hier einer Alkohol-Entziehungskur, Friedrich Glauser entfloh aus der Heilanstalt Münsingen nach Ascona, René Schickele, Else Lasker-Schüler, Gräfin Franziska zu Reventlow zählten zu den Gästen des Monte Verità. Rudolf Laban schuf eine neue Tanzschule, und die Russin Marianne von Werefkin gründete mit sechs Künstlern die Malergruppe «Der grosse Bär». Auf der Spurensuche nach diesen bewegten Zeiten begegnen wir vielfältigen Lebensentwürfen, sozialen und künstlerischen Ideen, architektonischen Sehenswürdigkeiten, botanischen Kostbarkeiten und literarischen Zeugnissen. Selbstverständlich lassen wir uns auch kulinarisch auf die Umgebung ein: Wer das Authentische sucht, der mag sich der Rohkost verschreiben, nicht weniger verlockend ist die regionale Küche.
Der Aufenthalt in Ascona dauert von Donnerstagabend bis Sonntagnachmittag.
Die Kosten variieren je nach Hotelkategorie zwischen Fr. 900.– und Fr. 1100.–.
Bitte fordern Sie das detaillierte Programm an unter
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